Salespage erstellen

Salespage erstellen: Was wirklich drauf muss (und was du weglassen kannst)

Du hast ein Angebot und weißt, dass es gut ist.

Aber sobald Du anfängst, Deine Salespage zu bauen, passiert das:

Du sammelst Screenshots von anderen Salespages, liest fünf verschiedene Anleitungen und am Ende weißt Du gar nicht mehr, wo Du anfangen sollst.

In diesem Artikel zeige ich Dir:

  • was eine Salespage wirklich braucht, um zu verkaufen
  • welche Elemente Du getrost weglassen kannst
  • und wie Du eine Struktur aufbaust, die zu Dir passt

Was ist eine Salespage überhaupt?

Eine Salespage (auch: Verkaufsseite) ist eine einzelne Webseite mit nur einem Ziel:

👉 Eine Person zu einer Kaufentscheidung führen.

Nur: ein Angebot, eine Botschaft, eine Entscheidung.

Das kann sein:

  • ein Produkt kaufen
  • ein Kennenlerngespräch buchen
  • sich für ein Webinar anmelden
  • einer Warteliste beitreten
  • ein Angebot anfragen

Im Gegensatz zu einer normalen Website-Seite informiert eine Salespage nicht nur, sondern verkauft aktiv.


Warum scheitern so viele Salespages?

Meistens nicht wegen schlechtem Design oder wegen falschen Farben, sondern weil:

  • zu viel erklären statt zu überzeugen
  • unklar sind, für wen das Angebot eigentlich ist
  • kein Vertrauen aufbauen, bevor sie verkaufen
  • keinen klaren nächsten Schritt zeigen

Eine Salespage, die nicht verkauft, hat meistens kein Technik-Problem. Sie hat ein Klarheits- oder Ziel-Problem.


Die 6 Elemente einer Salespage, die wirklich verkauft

1️⃣ Die Headline: Dein erster (und wichtigster) Satz

Die Headline entscheidet, ob jemand weiterliest – oder nicht.

Was sie leisten muss:

  • das Kernangebot sofort klar machen
  • einen Nutzen oder ein Problem ansprechen
  • neugierig machen

Beispiel:

❌ „Mein Mentoring-Programm für Selbstständige“

✅ „In 8 Wochen zu einem Funnel, der automatisiert verkauft – ohne Technikstress“

Nutze die Headline nicht als Titel, sondern als eine Einladung.


2️⃣ Das Problem: Zeig, dass Du sie verstehst

Noch bevor Du Dein Angebot vorstellst: Beschreib die Situation Deiner Zielgruppe.

Nicht nur oberflächlich, sondern so, dass die Besucher:innen der Seite denken: „Woher weiß die das?“. Hol dir ganz viel inneres nicken ab.

Das schafft Vertrauen und Vertrauen ist extrem wichtig für den Verkauf.

Was hier reingehört:

  • die konkrete Situation – nicht „Du hast keine Kund:innen“, sondern „Du postest täglich, aber die Anfragen bleiben aus“
  • das Gefühl dahinter: Erschöpfung, Frustration, Unsicherheit
  • ein kurzer Gedanke, der entlastet: „Es liegt nicht an Dir – es liegt an der fehlenden Struktur“

3️⃣ Das Angebot: Klar, konkret und vor allem nenn nicht nur Features oder Buzzwords

Jetzt stellst Du vor, was Du anbietest.

Aber nicht als Feature-Liste, sondern als Transformation: Wo steht die Person vorher und wo steht sie nach deinem Angebot?

Die drei Fragen, die Deine Angebotsbeschreibung beantworten sollte:

  • Was bekommt die Person genau?
  • Was verändert sich dadurch konkret in ihrem Alltag?
  • Für wen ist es gedacht und für wen vielleicht nicht?

Je konkreter Dein Versprechen, desto leichter fällt die Kaufentscheidung.

(Wie ein Funnel Deine Salespage sinnvoll einbettet, erfährst Du hier: Funnel bauen ohne Chaos)


4️⃣ Social Proof: Lass andere für Dich sprechen

Menschen kaufen selten als Erste. Sie wollen wissen: „Hat das bei jemandem wie mir schon funktioniert?“

Genau hier kommen Testimonials ins Spiel. Aber vorsicht: nutz sie nicht als Deko, sondern als echtes Verkaufsargument.

Was gute Testimonials auf einer Salespage leisten:

  • Sie nehmen Zweifel vorweg
  • Sie beschreiben die Vorher-Situation
  • Sie zeigen eine konkrete, greifbare Veränderung

Positioniere sie nah an Deinen Call-to-Actions. Ein Testimonial direkt vor dem Buchungsbutton kann Deinen Conversion deutlich erhöhen.

(Wie Du wirkungsvolle Testimonials einholst: Testimonials – Dein stärkster Umsatzhebel)


5️⃣ Die FAQ: Einwände aufgreifen, bevor sie entstehen

Eine gut gebaute FAQ-Sektion ist eine super Einwandbehandlung.

Frag Dich: Welche 3–5 Fragen kommen bei Dir immer wieder – im Erstgespräch, in DMs, nach Webinaren?

Typische Einwände:

  • „Ist das auch für mich, wenn ich noch am Anfang bin?“
  • „Wie viel Zeit brauche ich dafür?“
  • „Was, wenn es bei mir nicht klappt?“

Beantworte sie ehrlich und direkt, denn das baut am Ende Vertrauen auf.


6️⃣ Der CTA: Klar, eindeutig, wiederholt

Was auf keiner Salespage fehlen darf ist ein Call-to-Action. Er ist eigentlich der Punkt, auf den alles hinarbeitet.

Was funktioniert:

  • mind. 2–3 CTAs auf der Seite – oben, in der Mitte, unten
  • klare, aktive Sprache: „Jetzt buchen“, „Platz sichern“, „Heute starten“

Was nicht funktioniert:

  • „Klick hier, wenn Du interessiert bist“ (zu vage, zu unverbindlich)
  • Ein einziger Button ganz am Ende der Seite (zu spät)

Was Du von Deiner Salespage weglassen kannst

Kurz und direkt:

Deine gesamte Biografie – nur das, was wirklich Vertrauen aufbaut

Lange Feature-Listen – Menschen kaufen Ergebnisse, keine Inhalte

Externe Links und Navigation – jeder Klick weg ist ein verlorener Interessent

Alles, was von der Entscheidung ablenkt

Weniger ist mehr 🙂


Mini-Checkliste: Ist Deine Salespage verkaufsbereit?

✔️ Die Headline macht das Angebot sofort klar

✔️ Ich beschreibe das Problem so, dass meine Zielgruppe sich erkennt

✔️ Das Angebot ist als Transformation formuliert (vorher/nachher)

✔️ Ich habe mind. 2 starke Testimonials eingebaut

✔️ Die FAQ beantwortet die wichtigsten Einwände

✔️ Es gibt mind. 2–3 klare CTAs

Wenn Du 4 von 6 Punkten abhaken kannst: Deine Salespage ist ready